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Jedes geborgene
Artefakt muss dann aufwendig konserviert werden. Die Konservierung
folgt einem vorsichtigen Prozess, um Rost und Salzablagerungen von
jedem Teil zu entfernen.
Die Konservierungsbehandlung beginnt, wenn das
Artefakt das erste Mal mit Luft in Berührung kommt mit einem
sofortigen Stabilisierungsprozess. Sobald das Artefakt aus dem Wasser
gehoben wird, wird es mit einem weichen Pinsel gesäubert und
in einen mit Schaumstoff ausgekleideten, wassergefüllten Behälter
gelegt. Dann wird es ins Konservationslabor gebracht, wo verunreinigende
Salze von der Oberfläche ausgewaschen werden. Objekte aus Metall
werden in ein Destillationsbad gelegt und den ersten Schritten der
Elektrolyse unterzogen; dieser Prozess entfernt negativ geladene
Ionen und Salz von den Artefakten. Elektrolyse wird auch genutzt
um Salz von Objekten aus Papier, Leder oder Holz zu entfernen. Diese
Materialien werden außerdem mit chemischen Reinigungsmitteln
und Fungiziden behandelt, um Rost und Pilze zu entfernen.
Hölzerne und lederne Artefakte werden dann
getrocknet, dabei werden wasserlösliche Wachse injiziert um
die Fasern der Artefakte, die vorher mit Wasser und Ablagerungen
gefüllt waren, wieder aufzufüllen.
Artefakte aus Papier werden gefriergetrocknet,
um ihnen alles Wasser zu entziehen. Dann werden sie behandelt, um
sie gegen Schimmel zu schützen. An diesem Punkt ist die Konservierung
für die Ausstellung abgeschlossen.
Alle geborgenen Artefakte werden sorgfältig
in einer Umgebung aufbewahrt, in der Temperatur und Feuchtigkeit
kontrolliert werden und keine Sonneneinstrahlung herrscht. |